Das unbekannte Wesen
Aufgrund eines Beitrags meiner Schwester zog ich meinen Schreibblock hervor und entschied mich ein Gedicht, welches ich vor einigen Monaten geschrieben habe, zu veröffentlichen. Ich habe mich zu der Zeit viel mit männlicher und weiblicher Identität auseinandergesetzt und bin gespannt ob es dich anspricht.
Der Mann
Kraft und Autorität.
Gebaut auf Liebe und Hingabe.
Sein Handeln vermittelt Zielstrebigkeit,
Sicherheit und wilde Entschlossenheit.
Mutig tritt er der Brandung entgegen,
bahnt sich einen Weg durch felsiges Gelände,
ruht unter Bäumen aus und liebt die Elemente.
Er kennt seinen Weg und er kennt seinen Gott,
dem sein Vertrauen gilt.
Seine Leidenschaft sind Gerechtigkeit und Gnade.
Die Frau
Zarte und weiche Formen.
Schönheit, Anmut und Eleganz.
Sie nährt und schenkt Geborgenheit.
Ihre Hingabe gilt dem Leben.
Ihre Schwachheit und Verletzlichkeit
geniessen den Schutz des allmächtigen Gottes.
Er schenkt Raum
für ihre lebensbejahende Freude und Entfaltung.
Eine wunderschöne Blume,
die mit dem Alter an Reife gewinnt,
ist nur eine Ahnung ihrer Wirklichkeit.
Gott
Alles in ihm.
Wenn wir dich suchen,
werden wir auch uns finden.
Wenn wir dich erkennen,
erkennen wir uns selbst in dir.
Deine Wahrheit macht uns frei.
Frei zu Sein, frei zu Lieben, frei zu Leben.
Gott, der Vater,
der uns erschaffen hat,
dessen Idee wir selbst sind.
Jesus, der Sohn,
der sich für uns hingegeben hat.
Der Heilige Geist, unser Beistand,
der für uns ist,
der in unaussprechlichen Seufzern
für uns einsteht und für uns bittet.
Seine Majestät, seine Herrlichkeit,
seine Größe, seine Schönheit,
seine Kreativität
finden Ausdruck in allem was geschaffen ist.
Reformschule
Erstellt am 11. November 2005 um 15:27 Uhr von Daniel
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Medien
Sehr sehr cool das: eine Hamburger Gesamtschule gibt Stundenpläne und starre Unterrichtseinheiten auf und ersetzt sie durch Lernbüros, Kompetenzraster und individuell gestaltete Wochenarbeitspläne.
Dieser Spiegel-Artikel berichtet darüber. Sehr interessant zu lesen und mir persönlich geht bei sowas das Herz auf. Hammercool. So stelle ich mir Schule vor. So werden sowohl Wissens- als auch Sozialkompetenzen in hervoragender Weise ausgebildet! Ich kann mich garnicht genug begeistern dafür
.
Ehrlich und gerecht statt hart und ungerecht
Erstellt am 10. November 2005 um 16:26 Uhr von Daniel
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Kunst,
Medien
Sehr schön. Es gibt 2 Online-Initiativen, die sich der unverschämten und auch menschenverachtenden Anti-Raubkopierer-Kampagne der Filmindustrie “Raubkopierer sind Verbrecher” entgegenstellen und statt Verdummung und Hetze auf Aufklärung und Differenzierung setzen.
Sie informieren beide ausführlich über Rechte und Pflichten in der digitalen Welt, Urheberrecht, Kopierschutz, Privatkopie etc.
Consumers Digital Rights (englisch)
iRights.info (deutsch)
Die Schönheit der Kunst
Erstellt am 9. November 2005 um 00:40 Uhr von Daniel
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Kunst
Hier zwei, wie ich finde, sehr interessante Zitate von Joachim Kaiser. Gefunden in einem Spiegel-Interview mit ihm (Klassik-Kritiker, kannte ihn vorher nicht) und DJ Hell (kenne ich ebensowenig).
Sie müssen auch nicht alles definieren können. Musik ist nicht zum Verstehen da. Wenn Sie die Fähigkeit haben, sie zu hören und zu mögen, wenn Sie also über Ihr Herz, Ihre Seele kommunizieren, dann genügt das schon. Sie müssen doch verdammt noch mal nichts von Schönheit verstehen, wenn Sie sich in ein hübsches Mädchen verlieben.
Es gibt viele Leute, die relativ intelligent reden können, einen dabei aber zu Tode langweilen. Ich glaube – schlagen Sie mich dafür nicht! – dass das Halten eines Vortrags eine erotische Sache ist. Sie müssen den Gegenstand, den Sie behandeln, in irgendeiner Form lieben und Sie müssen ihr Publikum so weit verstehen, dass Sie merken: Ah, es wird zu schwierig. Jetzt mache ich mal einen Scherz. Und wenn ich merke, dass ich die Leute mit meinen Scherzen nerve, dann erkläre ich ihnen eine Hammerklaviersonate, bis sie graue Haare bekommen!
Zwei Zitate, die den jeweiligen Punkt sehr treffend beschreiben.
Hier das ganze Interview.
Ein Aspekt der Liebe
Die Behauptung, ein Mann könne nicht immer die gleiche Frau lieben, ist so unsinnig wie die Behauptung, ein Geiger brauche für dasselbe Musikstück mehrere Violinen.
Honoré de Balzac (1799-1850)
Sehr schönes Zitat, via zitate.de.