Das unbekannte Wesen
Erstellt am 18. November 2005 um 22:08 Uhr von Daniel
Abgelegt unter: Körper, Seele und Geist,Poesie

Aufgrund eines Beitrags meiner Schwester zog ich meinen Schreibblock hervor und entschied mich ein Gedicht, welches ich vor einigen Monaten geschrieben habe, zu veröffentlichen. Ich habe mich zu der Zeit viel mit männlicher und weiblicher Identität auseinandergesetzt und bin gespannt ob es dich anspricht.


Der Mann

Kraft und Autorität.
Gebaut auf Liebe und Hingabe.
Sein Handeln vermittelt Zielstrebigkeit,
Sicherheit und wilde Entschlossenheit.
Mutig tritt er der Brandung entgegen,
bahnt sich einen Weg durch felsiges Gelände,
ruht unter Bäumen aus und liebt die Elemente.
Er kennt seinen Weg und er kennt seinen Gott,
dem sein Vertrauen gilt.
Seine Leidenschaft sind Gerechtigkeit und Gnade.

Die Frau

Zarte und weiche Formen.
Schönheit, Anmut und Eleganz.
Sie nährt und schenkt Geborgenheit.
Ihre Hingabe gilt dem Leben.
Ihre Schwachheit und Verletzlichkeit
geniessen den Schutz des allmächtigen Gottes.
Er schenkt Raum
für ihre lebensbejahende Freude und Entfaltung.
Eine wunderschöne Blume,
die mit dem Alter an Reife gewinnt,
ist nur eine Ahnung ihrer Wirklichkeit.

Gott

Alles in ihm.
Wenn wir dich suchen,
werden wir auch uns finden.
Wenn wir dich erkennen,
erkennen wir uns selbst in dir.
Deine Wahrheit macht uns frei.
Frei zu Sein, frei zu Lieben, frei zu Leben.
Gott, der Vater,
der uns erschaffen hat,
dessen Idee wir selbst sind.
Jesus, der Sohn,
der sich für uns hingegeben hat.
Der Heilige Geist, unser Beistand,
der für uns ist,
der in unaussprechlichen Seufzern
für uns einsteht und für uns bittet.
Seine Majestät, seine Herrlichkeit,
seine Größe, seine Schönheit,
seine Kreativität
finden Ausdruck in allem was geschaffen ist.


7 Kommentare bisher
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Hi Dani,
ja da bin ich baff:o)!
Ich dachte ja Lena hätte das poetische inder Familie aber du bist auch nicht schlecht, wirklich!
Mal wieder coole Gedanken gehabt:o)
Bis dann,deine Platzwart;o)

Kommentar von Sarah am 19.11.2005 um 12:57

Die Frau

Zarte und weiche Formen.
Schönheit, Anmut und Eleganz.
Sie nährt und schenkt Geborgenheit…

Soviel zum Thema Bryan Adams hat schlechte Lieder *fg*
Finde ich ein wenig Oberflächlich, Oberflächlich in dem Sinn das es so standart aussagen sind, da fehlt mir ein bißchen mehr persöhnliches. Wenn ich kritisieren darf.

Aber ansonsten finde ich es schön

Kommentar von Schneewittchen am 24.11.2005 um 23:06

Komisch, dass ich mich bei solchen Texten immer so sehr auf der Frauenseite wiederfinde.
Liegt vielleicht an meinen drei Schwestern? Mhhh.

Kommentar von Martin.D am 24.11.2005 um 23:55

mag den dritten teil am liebsten.

Kommentar von Warnschild am 26.11.2005 um 20:36

da gibts kein klischee,
das is weder kitschig noch uebertrieben,
kein unerreichbares ideal:

es ist wahr, sonst nichts.

Kommentar von Warnschild am 26.11.2005 um 20:38

Wo Warnschild recht hat hat sie recht :-)

Kommentar von Schneewittchen am 28.11.2005 um 00:09

Vielen Dank für das Feedback (auch an anderer Stelle). Es freut mich sehr, dass euch der Text gefällt.

Kommentar von Daniel am 01.12.2005 um 23:27



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