Die Sprachlosigkeit der Flucht
Die letzten Tage sind geprägt von einer Flucht. Einer Flucht vor mir selbst. Es gäbe einige Dinge, mit denen ich mich nicht nur auseinandersetzen sollte sondern es auch gerne können würde. Vor allem Dinge in mir drin. Da dies jedoch mitunter ein schwieriges bzw. anstrengendes Unterfangen darstellt such’ ich mir in alten Mustern lieber Ablenkung (jetzt hätte ich fast Abhängigkeit geschrieben – welch freudscher Gedanke) um der Konfrontation mit anderen Mustern, Verletzungen und damit verbundenen Schmerzen zu entgehen.
Dankbar bin ich, dass Gott das schon einige Jahre mitmacht und ‘ne krasse Geduld hat. Bewusst ist mir auch, dass gerade solche Dinge ihre Zeit brauchen. Geduld mit mir selbst hab’ ich, mehr als vor einem Jahr.
Ich wollte es mitteilen. Um wenigstens einen kleinen Schritt aus der Sprachlosigkeit zu treten
.
Dir eine schöne Zeit heute! Egal ob in der Familie, mit Freunden oder auch alleine!
Sehr aussagekraeftig, muss ich schon sagen,
Aber auf jeden Fall gut, das Mund-aufmachen.
Und gleichfalls schoenes entspanntes Feiern!
Hey, Daniel… hoffe dir gehts besser, hört sich ja nicht gerade euphorisch an. Bist du schon wieder in Mannheim, oder noch in heimischen Gefilden? Greets
mmh. Kenne das mittlerweile sooo gut! Nur endet das bei mir meist in ner absoluten Gereiztheit, Hyperreaktionen auf die Umwelt, mich selber und dem dringenden Bedürfnis ganz weit weg zu fahren. Hab aber auch schon festgestellt dass das net viel hilft. Bewundere deine Zuversicht mit der du da Gott noch mitreinbringst.
Näheres mal per mail. Endlich mal wieder…
@ Warnschild
Was genau meinst du?
@ Achimka
Ich versuch’ mich etwas gegen die Fluchttendenz zu stellen. Wird wohl eher anstrengend die nächste Zeit. Bin schon wieder in Mannheim.
@ Blonde Frau
. Aber ich kenne auch die Zeiten sehr gut, in denen es mir damit anders ging.
Ich bewundere da Gottes Zuversicht, dass er nicht aufgibt
Schneewittchen sagt: “Das kenne ich zu gut, oh oh bist nicht allein!! Bei mir bricht es irgendwann aus und ich fange an zu schreien und zu beten und nach Gott zu schreien. Und er hat mich bis jetzt immer wirklich immer aufgefangen, und komischer weiße fühle ich mich immer danach als wäre ich 3 schritte weiter, klar kann es passieren das du 2 schritte zurück gehst aber du bist trotzdem 1 schritt weiter!!! In diesem Sinne eine schönes neues Jahr falls wir uns nicht sehen.”
Maria
@kommentar von mir oben/nachfrage dazu…
Das war ein bisschen ironisch, weil der Artikel eine Aneinanderreihung von Anspielungen war, ohne auf den Punkt zu kommen. Aber ich mein’ jetzt natuerlich nicht, du solltest dein komplettes Innenleben in der Oeffentlichkeit ausbreiten oder so.
Ich fand’s nur spontan erst mal lustig, wie oft du “Dinge”/”alte Muster”/”Verletzungen” etc. gesagt hast.
Aber letztlich konnt’ jeder von uns (ich zumindest) diese “Dinge” (grins) mit eigenen Erfahrungen ausfuellen und somit ergaenzen.
Zumindest ging’s mir so.
Ach ja, ich faend’s interessant, zu wissen, wie “die Flucht” generell so bei dir funktioniert. Ich mein’, was fuer Verhaltensmuster da so ablaufen. Falls das nicht zu persoenlich ist.
Hau’ selbst ja auch immer ab. Unverfaengliches aktuelles Thema:
Arbeit: Lange schlafen, immer muede sein und mutlos und alles machen, nur nicht das Unausweichliche, bis es kurz vor knapp ist – und wirklich spaet…. Naja.
OH Arnhild hat wieder mal Geklugscheißt (insider)
Hey Daniel!
Wollte hier mal hallo sagen..
Sag jetzt nix zu dem Thema, haben uns ja ohnehin schon drüber unterhalten..
Gruss, Michi
@schneewittchen: sieht ganz so aus, *grins*
So langsam frag’ ich mich allerdings, ob du nicht projizierst? (von wegen eigene Schwaechen auf andere und so weiter… *lach*)
@ Warnschild
. Bin immer noch am Herausfinden was ich der Welt zeige bzw. wie tief ich da gehe. Und mit dieser Art von Artikel konnte ich gut leben.
Das war auch so beabsichtigt, dass jeder das mit den eigenen Erfahrungen füllt
Zur Flucht: Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, die ich aber gerade (lies: hier noch) nicht näher beschreiben will.
@ Michi
. Lieben Gruß zurück!
Hallo
Is’ schon ok.
So lang’ ich’s nicht sagen muss, bin ich ziemlich gut im erzaehlen, was bei mir so los ist. Derzeit kontrolliere ich das auch ganz bewusst eher weniger, nach dem Motto:
Ich bin ich, ganz gleich, was and’re wissen/denken…