— denkpause

Ich sehe dich und bin dir nah

Ich kenne deine Sehnsucht. Die Sehnsucht nach einem Gegenüber. Nach einem Menschen, der dir Zuneigung entgegen bringt, der die tiefen Stellen in dir berührt, die verletzt und einsam sind. Nach einem Menschen, der sich nicht abwendet, wenn er dich nackt und hilflos sieht.

Du bist auf Beziehung angelegt. Dein Wunsch nach Nähe ist legitim und gewollt. Un-Abhängig wirst du nur aus Beziehungen heraus, niemals ohne sie. Es gibt eine gewollte Abhängigkeit, deren Wunsch sich zu binden nicht erlischt und sei er noch so oft missbraucht und enttäuscht worden.

Du selbst bist. So wie ich bin. Mein Ebenbild lebt in dir und will sich herausbilden. Un-Abhängigkeit ist jedoch ein Preis, den kein Mensch zahlen kann ohne dass er verkümmert und Schaden nimmt.

Wenn ich doch nur dein Herz berühren und meine Hand auf deine offenen Wunden legen könnte. Mein Herz trägt deine Trauer. Hab’ auch du den Mut und erkenne sie. Es steht dir Raum dafür zu.

Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände,
deine Mauern habe ich immer vor Augen.
Gott durch Jesaja, Kapitel 49

Bei mir ist Raum genug für dich. Und auch Menschen sind in deiner Nähe, die nicht vor dir zurückschrecken. Ein Stück meiner Gnade und Zuneigung dir gegenüber liegt in ihren Herzen. Wie sehr wünsche ich, dass deine Augen dies erkennen und dein Herz es glauben mag.

Bitte gib’ dich nicht auf. Gib’ auf vor denen, die mit dem Anvertrauten vertrauensvoll umgehen, damit Friede einziehen kann und deine Wunden versorgt werden.

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch;
nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.
Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Jesus in Johannes, Kapitel 14

11 comments
  1. `s Blondchen says: 17. Februar 200613:05

    =0
    Wow.
    Den Punkt getroffen…
    Da spricht Wahrheit und Weisheit heraus!
    Danke.

  2. Warnschild says: 18. Februar 200620:01

    Gefaellt mir auch sehr.

  3. Jo says: 20. Februar 200619:17

    Amen!

  4. Schneewittchen says: 21. Februar 200611:36

    Danke

  5. denkpause says: 25. Februar 200622:35

    Vielen Dank euch! Freut mich sehr, dass es angesprochen und sogar berührt hat.

  6. Sara says: 26. Februar 200610:30

    Einfach danke dafür. Hat mich voll ermutigt und ich erlebe grad Gottes intensive Liebe und Nähe und das ist so abgefahren!! Und so heilend.
    Segen dir!

  7. streulicht says: 13. März 200601:56

    Hier macht man gerne zum denken, ne Pause!

    Jens

  8. claudi says: 11. April 200617:36

    Bei mir ist Raum genug für dich. Und auch Menschen sind in deiner Nähe, die nicht vor dir zurückschrecken. Ein Stück meiner Gnade und Zuneigung dir gegenüber liegt in ihren Herzen. Wie sehr wünsche ich, dass deine Augen dies erkennen und dein Herz es glauben mag.

    - einer meiner Lieblingsstellen in diesem Text – claudi

  9. Sarah says: 23. April 200621:22

    @bruderherz: Das war jetzt aber hoffentlich nicht dein letzter Post weil “Aufhören, wenns am schönsten ist” passt hier überhaupt nicht :-) ! Das ist zwar ein sehr schöner Post, aber ich brauch mehr davon ;-) …spaß…
    Bis bald, deine sarah

  10. Achimka says: 4. Mai 200608:16

    Daniel, wo bist du, was machst du, wie gehts dir?

  11. Iris says: 25. Juni 200711:48

    Danke. Das hat mich bewegt.

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