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Das ganze Land sei für ihn zum »Laboratorium« geworden, er sehe Menschen in einem »spielerischen Umgang in allen Abstufungen der Identifikation« – allem Treiben auf den Straßen liege »ein großes Streben nach Übereinstimmung, nach Gemeinschaft« zugrunde, das der Alltag nicht mehr befriedige.
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»Wir sind zwar einsamer geworden«, sagt Kaschuba ins theatralische Gebrüll des Fernsehkommentators hinein, »aber es ist nicht so, dass wir dadurch in unserer kulturellen Grundausstattung autonomer geworden wären: Unsere Kleidung, unsere Schönheit, unsere Klugheit, all das macht keinen Sinn, wenn wir es nicht kommunizieren können.« Jedes Bild von den Tribünen, von den Straßen und Plätzen erzähle ihm genau das.Professor Wolfgang Kaschuba, Ethnologe
Das Zitat entstammt einem sehr guten Zeit-Artikel zur Weltmeisterschaft, den du hier selbst lesen kannst.
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