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Vorgestern fuhr ich am Autobahnkreuz Walldorf vorbei und sah’ diese Plane unter der Leitplanke liegen, die mich an einen Fallschirm erinnerte.
Ich bin mir sicher, an dieser Stelle muss kurz zuvor Bruce Willis aus einer brennenden Propellermaschine abgesprungen sein, die einen Moment später natürlich explodierte und auf die Felder stürzte. Bruce Willis hat sich mit dem Handrücken die mit Blut und Ruß verschmierte Stirn abgewischt und sich auf den Weg gemacht. Sein angebrochenes Bein hat sicher geschmerzt, doch er liess sich nicht irritieren während er die Wälder in Richtung Mannheim durchquerte – seine Mission war schliesslich ein weiteres Mal die Welt zu retten und in solch einer Situation wiegen derartige Kleinigkeiten nicht all zu viel.
Wo er wohl jetzt gerade ist?
18 Kommentare bisher
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Er sitzt in der Neckarstadt auf einem Balkon – dem schoensten und gruensten Balkoenchen ganz Mannheims natuerlich – und laesst sich von meinem Schwesterherz den 16. Kaffee des Tages servieren.
Zuvor natuerlich hat er einen Selbstmordanschlag im naheliegenden Kebabladen verhindert und somit ihre Gunst gewonnen….
Kommentar von Warnschild am 17.07.2006 um 07:51…mittlerweile ist es fast Mittag..die Sonne steht hoch im Zenit. (naja fast)..Bruce hat sich aus einem Ast vom Apfelbaum eine Krücke geschnitzt und sein verbliebenes Unterhemd zerrissen und als Verband für sein verwundetes und gebrochenes Bein benutzt. Schwitzend, ermattet und schwer verletzt bahnt er sich einen Weg durch die Innenstadt nachdem er dann noch den 17. Kaffee getrunken hatte…er ist auf dem Weg zum Rosengarten…dort…erwartet ihn “grey Squirrel” um Ihm neue Anweisungen zu geben..
Kommentar von claudi am 17.07.2006 um 09:24Ist das jetzt Insider ???
Oder etwas aus den 70-jahren, 80-Jahren?
Daniel ich check das nicht:-)
deine kleine schwester
Doch “grey Squirrel” wurde von diesem Russen mit dem kahlen Kopf kaltblütig umgebracht bevor er den Rosengarten erreichen konnte. Und was Bruce nicht ahnt, unter der wunderschönen Wasseranlage gleich nebenan hat ein italienischer Fussballer 100kg Plastiksprengstoff deponiert – und der Zeitzünder tickt unerbittlich dem Nullpunkt entgegen.
Als er die, ob seiner geschundenen Erscheinung, vielen schockierten Blicke um sich wahrnimmt überlegt er einen Augenblick und wünscht er wäre wieder auf dem Balkon mit dieser Schwester .. doch dann besinnt er sich und schreitet unbeirrbar weiter dem Ziel entgegen.
@ Sarah
Nein, nein .. das ist nur eine dieser Geschichten, die natürlich auf wahren Begebenheiten beruht
.
..der Russe Vladimir Platschko hat Bruce schon seit dem Balkon im Visier…unermüdlich verfolgt er Ihn und lässt sich dabei durch Nichts beirren…keine Passanten…Frauen mit kurzen Röcken…NEIN die sind Ihm egal…er hat nur dies EINE Ziel: Bruce aufhalten! Mit allen Mitteln..und koste es seine eigene Haarpracht die Er Bruce verpflanzen muss.
Iach bin Vladimirrr uand iach chalte Brrucccee chauf…
P.S Vladimir hat sich die Haare abrasiert und hält sie in einer Gefrierbox bereit zum einpflanzen.
Kommentar von claudi am 17.07.2006 um 22:55
) Bin grad’ einfallslos. Aber macht bitte weiter!!!
Aber gerade diese Gefrierbox fällt Bruce auf als er um eine Häuserecke geht und im Augenwinkel den Mann hinter sich sieht. Als Vladimir am wenigsten damit rechnet dreht er sich blitzartig und nimmt ihn in den Schwitzkasten. Doch auch wenn der Russe spindeldürr scheint, so wurde er im Libanon doch im Nahkampf ohne Waffen ausgebildet und weiss sich zu wehren. Einige Minuten wogt es hin und her und stellenweise sieht die Lage für Bruce nicht sehr gut aus. Dann in einem entscheidenden Moment verpasst er Vladimir mit letzter und aller Kraft einen solchen Faustschlag, dass dieser nicht nur die Gefrierbox sondern auch seine letzten, verbliebenen Zähne verliert und benommen zu Boden taumelt. Ein gekonnter Fusstritt gibt ihm den Rest.
Während Bruce etwas zusammen sackt und eigentlich dringend eine Pause braucht (die ganzen hübschen Frauen mit den kurzen Röcken machen ihm die Sache auch nicht gerade einfacher, er ist schliesslich kein Russe) hört er das kleine Kind am Brunnen zu seiner Mutter rufen: “Duuuuh Mamah, hier tickt wie der Wecker von Gerd morgens … aber wo is Gääährd?”
…in Zeitlupe richtet sich Bruce mit letzter Kraft auf und ein Tropfen Schweiß rinnt dabei seine nackte Brust hinunter. Er fixiert den Brunnen und sein einziger Gedanke ist: “Oh nein, all die Menschen, die Kinder und die schönen Frauen mit den kurzen Röcken. Ganz Mannheim könnte explodieren und damit der Mittelpunkt der westlichen Zivilisation. Ich muss ihnen helfen!”
Er humpelt zum Brunnen, sein Gesicht ist schmerzverzerrt, aber er kennt kein Selbstmitleid. Er denkt nur an die notwendige Tat, sein Opfer, das für die Menschheit gegeben werden muss, damit die Welt sagen kann: Er ist der Held!
Er zieht eine rote Sporttasche aus dem Brunnen und Warnschilds Schwester eilt mit einem weiteren “Moccacino flavoured for the real tough man” und einem Werkzeugkoffer herbei ….
…Bruce trinkt will hastig den “Moccacino flavoured for the real tough man” austrinken…doch da fällt ihm noch kurz ein: “Warnschilds Schwester! Ist der mit fettarmer Milch gemacht?” ..und die Schwester antwortet nervös mit “Ja Bruce, so wie Du ihn magst”. Zufrieden schüttet Bruce den Moccacino hinunter und macht sich an die Sporttasche..er muss ganz vorsichtig sein, denn nur ein einziger falscher Handgriff könnte Sein und aller anderer Leben auslöschen. Doch er schafft es die Tasche zu öffnen….die Bombe ist mit Spezialkleber und fernsteuerbaren Zünder ausgestattet…doch das ist kein Problem. Bruce grinst kurz und denkt: “Hach, das mache ich mit Links!”
Als in diesem Moment “Leila – die rassige Asiatin” auf dem Vorplatz erscheint und Ihr fieses lautes Lachen ansetzt harr harr harr: “Habe ich die Fellnzündelll!! hawua haawua ha..und Du Bllucee kannste Nixe machennn!!..hawuaahhhhhahahaa”….
Leila – in Bruce Gehirn schlägt eine Erinnerung nach der anderen ein und trifft sein Herz. Es gab eine Zeit in der die Asiatin und er eine gemeinsame Zukunft planten, bis zu dem Zeitpunkt als Leila ihr wahres Gesicht zeigte und sich weigerte den Moccacino mit fettarmer Milch zu machen. Da wusste Bruce, dass es keinen gemeinsamen Weg mehr geben konnte und fortan waren die beiden zu Rivalen geworden wie man es nur aus dem Denver Clan kennt. Als die Asiatin dann noch einen chinesischen Milliardär heiratete, der syrische Terroristen (ja, wir bedienen hier jedes Klischee) unterstützte war jedes Zusammentreffen der beiden von tiefen Konflikten geprägt.
Doch zurück in die Gegenwart. Bruce sieht Leila und hört ihr fieses Lachen mit dem asiatischen Akzent. Er sieht die Fernsteuerung in ihrer Hand und schaut in die ängstlichen Augen von Warnschilds Schwester in die er versinken möchte und plötzlich mit den Gedanken weiter abschweift. Wie schön wäre es jetzt am Strand zu liegen, die Sonne zu geniessen, den Sand zu spüren und die Wellen des Meers zu hören. Was würde er dafür geben mit ihr bei einem romantichen Sonnenuntergang leckere Drinks zu schlürfen und exotische Früchte zu geniessen. Er wird jäh aus seinen Gedanken geriessen “Haa, du bist schon immell ein Tläummel gewässen Blluucee” und beschliesst zu handeln. Bevor Leila mit den Wimpern zucken kann hat er seine Magnum hinter dem Rücken hervor gezogen, die dort noch immer mit Klebeband befestigt war, schiesst und trifft sie natürlich genau zwischen die Augen. Im selben Moment rennt er los und fängt den Fernzünder auf während Leilas lebloser Körper zu Boden sackt.
Bruce hat es geschafft. Er hat Alles überwunden..und Er kann einmal mehr sagen: “Ich bin ein Held! Wie schwer musste ich leiden und doch habe ich es geschafft mein Leben und das Anderer zu retten.”
Er sieht in die Augen der “Schwester”, die Alles für Ihn geben würde, ja auch den fettarmen Moccacino ..der so schwer ist aufzuschäumen ..und die beiden ziehen in den Sonnenuntergang und hoffen auf weitere Abenteuer die da gut ausgehen möchten.
..wo bleibt das alternative Ende?
Am kuerzlich erst aufgeschuetteten Strand Mannheim’s konnte man die Beiden von da ab oefter sehen, wie sie in aller Diskretion ein Bierchen schluerften und die unangenehm wabernden Gerueche der nahen Schokoladenfabrik ignorierten (bzw. gar nicht erst bemerkten), so sehr,waren sie mit sich selbst beschaeftigt.
Bruce hat nun endlich einen sicheren Hafen im Herzen Deutschlands gefunden – und mit der Hilfe der ortsansaessigen VHS sowie dem deutschlandweiten Programm: “Deutsch fuer Auslaender” passt er sich langsam, aber sicher den hiesigen Sprachgewohnheiten an.
Da er in der beruechtigten Gegend der Neckarstadt lebt, kann er dennoch jederzeit kleine und unauffaellige Rettungs- und Heldenaktionen durchfuehren, die seinen Hunger nach guten Taten stillen…
Doch soll alles anders kommen? Wird der erzuernte Lover der ausgeschalteten Asiatin Leila Bruce entdecken? Muessen er und seine tapfere Moccacinoheldin fliehen?
Kommentar von Warnschild am 22.07.2006 um 08:12Ach. Das ist so ein schönes Ende, da braucht es keine Alternativen mehr
. Man muss es auch mal zulassen können, dass das Gute siegt.
dito
Kommentar von claudi am 24.07.2006 um 19:02Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…
Daniel, du vergisst unseren Auftritt am 30. nicht, oder
?
Kannst du kommen?
deine sarah
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