Fragwürdige Premiere
Erstellt am 26. März 2007 um 14:00 Uhr von Daniel
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Über Götz kam mein erstes Blogstöckchen, mit der Frage wie und mit welchen Mitteln bei mir ein neuer Blogbeitrag entsteht.

Zur Zeit lautet die Antwort wohl: garnicht

Da dies allerdings nicht immer so war und sich sicher auch wieder ändern wird (nicht zuletzt durch diesen Artikel), will ich mich in einer etwas differenzierteren Antwort versuchen.

Ich habe – im Gegensatz zu einigen anderen, die diese Frage bereits beantwortet haben – keinen definierten Prozess, der mich unterstützt. Ich sammle keine Stickpunkte, schreibe kaum Entwürfe und blogge bisher auch keine Serien, die sich um ein bestimmtes Thema drehen.

Ein Artikel, der hier erscheint, steht meist für das Ende eines gedanklichen Sortierprozesses, für eine Erkenntnis, die neben meiner Vernunft vor allem auch mein Herz berührt hat oder dreht sich um eine Aussage, die mir begegnet ist und wichtig genug scheint hier wiederholt oder betrachtet zu werden.

Mein Anspruch war von Anfang an über Themen zu schreiben, auf die ich in einem normalen Gespräch erst nach einer ganze Weile komme. Themen, die mein Innenleben betreffen und die man eigentlich nicht der ganzen Welt mitteilt. Ich wollte hier einen Teil von mir zeigen, der in einem Gespräch mit Menschen eher selten zu Tage tritt. Gerade diese Grenzüberschreitung fand und finde ich interessant und reizvoll.

Gerade deswegen erscheinen meine Artikel sehr unregelmäßig, da ich nicht immer über die Zeit und und vor allem Muße verfüge mein Inneres zu sortieren, überhaupt anzuschauen und in Worte zu fassen. Abgesehen von den Dingen, die man niemandem (und deswegen auch nicht der ganzen Welt) mitteilen möchte.

Ich benutze zum schreiben den WordPress-Editor und speichere selten Entwürfe ab. Meist schreibe ich drauf los und kann vorher auch in Gedanken formulieren, was ich aussagen möchte. Der Text ist in mir bereits da und muss lediglich noch ein wenig geschliffen werden.

Ich bin kein besonders guter Weitwerfer. Trotzdem würde mich interessieren wie bei Arnhild, Claudi, Hanni, Nadine und Sarah ein Artikel entsteht.