<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Lass mich tanzen</title>
	<atom:link href="http://blog.denk-pause.de/2007/04/04/lass-mich-tanzen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.denk-pause.de/2007/04/04/lass-mich-tanzen/</link>
	<description>auf der suche nach meinem gott</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 May 2009 11:55:18 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
	<item>
		<title>Von: Brechreiz</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/04/04/lass-mich-tanzen/comment-page-1/#comment-447</link>
		<dc:creator>Brechreiz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 12:34:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.denk-pause.de/2007/04/04/lass-mich-tanzen/#comment-447</guid>
		<description>Sehr schöner Vortrag, allerdings nur sprachlich dank des britischen Humors. Inhaltlich waren das Trivialitäten, die sich seit den 60ern in Büchern, die man heute in muffigen Teilbibliotheken mit nostalgischem Gefühl (die Kleidermode!) durchblättern kann, niedergelassen haben.

Verwirklicht sehe ich diesen Kreativitätsansatz nur in Waldorf-Schulen - mit den bekannten ideologischen Problemen. In staatlichen Schulen wurde das durch die Instanzen heruntergefiltert und als Zugeständnis an den Zeitgeist in Form von Stuhlkreis und Gemeinschaftsarbeit im Unterricht integriert - natürlich ohne die gottgleiche Autorität des Lehrers und den Kanon in Frage zu stellen, wo kämen wir da hin!

Außerdem hat es immer eine Spur von Lächerlichkeit, wenn sich zwecks eines Symposiums Menschen, die von der sozialen Ungleichheit, die nicht zuletzt auch die Bildungsungleichheit bedingt (und umgekehrt), profitieren, zusammenfinden, um zwanglos und auf der selbstironischen Metaebene (das kitzelt so schön!) genau über diese Ungleichheit und deren Konsequenzen zu reden, natürlich unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass ihre Position und die damit verbundenen Bezüge bei eventuellen Veränderungen im Diskurs (oder gar System) erhalten bleiben, bitte schön.

Was bleibt also? Ken Robinson bekommt von den Industriesponsoren, die sich gerne mit Kreativ-Events schmücken und assoziieren, einen dicken Scheck, die Schlipsträger haben sich köstlich amüsiert und versprechen bei Fingerfood und Austausch der Visitenkarten (\</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöner Vortrag, allerdings nur sprachlich dank des britischen Humors. Inhaltlich waren das Trivialitäten, die sich seit den 60ern in Büchern, die man heute in muffigen Teilbibliotheken mit nostalgischem Gefühl (die Kleidermode!) durchblättern kann, niedergelassen haben.</p>
<p>Verwirklicht sehe ich diesen Kreativitätsansatz nur in Waldorf-Schulen &#8211; mit den bekannten ideologischen Problemen. In staatlichen Schulen wurde das durch die Instanzen heruntergefiltert und als Zugeständnis an den Zeitgeist in Form von Stuhlkreis und Gemeinschaftsarbeit im Unterricht integriert &#8211; natürlich ohne die gottgleiche Autorität des Lehrers und den Kanon in Frage zu stellen, wo kämen wir da hin!</p>
<p>Außerdem hat es immer eine Spur von Lächerlichkeit, wenn sich zwecks eines Symposiums Menschen, die von der sozialen Ungleichheit, die nicht zuletzt auch die Bildungsungleichheit bedingt (und umgekehrt), profitieren, zusammenfinden, um zwanglos und auf der selbstironischen Metaebene (das kitzelt so schön!) genau über diese Ungleichheit und deren Konsequenzen zu reden, natürlich unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass ihre Position und die damit verbundenen Bezüge bei eventuellen Veränderungen im Diskurs (oder gar System) erhalten bleiben, bitte schön.</p>
<p>Was bleibt also? Ken Robinson bekommt von den Industriesponsoren, die sich gerne mit Kreativ-Events schmücken und assoziieren, einen dicken Scheck, die Schlipsträger haben sich köstlich amüsiert und versprechen bei Fingerfood und Austausch der Visitenkarten (\</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

