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	<title>Kommentare zu: Washington und der Holocaust</title>
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	<description>auf der suche nach meinem gott</description>
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		<title>Von: Tabea</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/11/17/washington-und-der-holocaust/comment-page-1/#comment-2488</link>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 07:50:04 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Stauffenberg&quot; (bald im Kino) wird sicher einiges zur Aufklärung beitragen!
Am Ende des Tages hab ich mich echt verwirrt/verstört gefühlt, aber auch sehr sehr bereichert! Dadurch dass ich mich mit einem Teil der Geschichte unseres Landes auseinandergesetzt habe - auch mal aus ner anderen Perspektive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Stauffenberg&#8221; (bald im Kino) wird sicher einiges zur Aufklärung beitragen!<br />
Am Ende des Tages hab ich mich echt verwirrt/verstört gefühlt, aber auch sehr sehr bereichert! Dadurch dass ich mich mit einem Teil der Geschichte unseres Landes auseinandergesetzt habe &#8211; auch mal aus ner anderen Perspektive.</p>
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		<title>Von: Tabea</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/11/17/washington-und-der-holocaust/comment-page-1/#comment-2487</link>
		<dc:creator>Tabea</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 07:49:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann dein Gefühl/deine Empfindungen sehr gut nachvollziehen. Ich war in meiner Zeit in London im Imperial War Museum. Da gehts zwar um die unterschiedlichsten Kriege, aber der zweite Weltkrieg, Holocaust und auch speziell ne Ausstellung zu Kindern in dem Krieg, deren Evakuierung etc. sind schon der Schwerpunkt. Ich wollte mir da eigentlich ne Ausstellung zum Thema Tiere im Krieg ansehen (weil da Ratten zur Bekämpfung von Landminen eingesetzt werden) und bin dann schlußendlich über 5 Stunden durch das Haus gelaufen und war innerlich wie versteinert - gebannt - verstört ... Auch dieses Gefühl: Ich bin Deutscher, auch wenn ich nix davon verursacht habe, es ist Teil meiner Geschichte hat mich sehr belastet. Ich wurde dann von einer Ausstellungsbetreuerin angesprochen, die da eben verschiedenes erklärt hat und ihre (wohl übliche) Einstiegsfrage war: Und wo kommen sie denn her... Tja... Da musste ich mich zu erkennen geben. Wir hatten ein sehr intensives Gespräch, in dem sie mir eben erzählte, dass sie eines der Kinder war, dass aus London evakuiert worden war. Und sie meinte dann auch: Ihr fällt es nach wie vor sehr schwer nach Deutschland zu gehen, oder mit Deutschen umzugehen. Auch weil sie nicht v e r s t e h t, warum niemand etwas gemacht hat,... Hatten dann ein gutes Gespräch über den Widerstand und die verschiedenen Hitlerattentatsversuche, weil da allgemein im Ausland zu wenig bekannt darüber ist. Denke der Film \</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dein Gefühl/deine Empfindungen sehr gut nachvollziehen. Ich war in meiner Zeit in London im Imperial War Museum. Da gehts zwar um die unterschiedlichsten Kriege, aber der zweite Weltkrieg, Holocaust und auch speziell ne Ausstellung zu Kindern in dem Krieg, deren Evakuierung etc. sind schon der Schwerpunkt. Ich wollte mir da eigentlich ne Ausstellung zum Thema Tiere im Krieg ansehen (weil da Ratten zur Bekämpfung von Landminen eingesetzt werden) und bin dann schlußendlich über 5 Stunden durch das Haus gelaufen und war innerlich wie versteinert &#8211; gebannt &#8211; verstört &#8230; Auch dieses Gefühl: Ich bin Deutscher, auch wenn ich nix davon verursacht habe, es ist Teil meiner Geschichte hat mich sehr belastet. Ich wurde dann von einer Ausstellungsbetreuerin angesprochen, die da eben verschiedenes erklärt hat und ihre (wohl übliche) Einstiegsfrage war: Und wo kommen sie denn her&#8230; Tja&#8230; Da musste ich mich zu erkennen geben. Wir hatten ein sehr intensives Gespräch, in dem sie mir eben erzählte, dass sie eines der Kinder war, dass aus London evakuiert worden war. Und sie meinte dann auch: Ihr fällt es nach wie vor sehr schwer nach Deutschland zu gehen, oder mit Deutschen umzugehen. Auch weil sie nicht v e r s t e h t, warum niemand etwas gemacht hat,&#8230; Hatten dann ein gutes Gespräch über den Widerstand und die verschiedenen Hitlerattentatsversuche, weil da allgemein im Ausland zu wenig bekannt darüber ist. Denke der Film \</p>
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		<title>Von: jo.</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/11/17/washington-und-der-holocaust/comment-page-1/#comment-2432</link>
		<dc:creator>jo.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 18:07:53 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, wir Deutschen sind da immer die Arschlöcher, IMMER. Deswegen müssen wir auch JEDEM vor Scham in den Arsch
kriechen! Nur, wieviele Millionen Indianer wurden denn ermordet? Das war doch auch ein ziemlich erfolgreicher Genozid.
Von 200 auf 2 Millionen Geschrumpft, da hätte Hitler lange dran gearbeitet. Klar, das ging über 300 Jahre, aber wenn man sich beispielsweise die Schlacht von woundet knee anschaut, naja, da brauchen sich die Amis nicht besser zu fühlen. Ich will weder die Amerikaner anklagen, noch die Taten der Deutschen verharmlosen. War beides scheisse. Aber ich wehre mich dagegen, immer mit diesem &#039;wir sind die bösen Monster&#039; Gesicht rumrennen zu müssen. Ich war nicht dabei, mein Vater auch nicht. Mein Grossvater war ein wichtiger Angestellter bei Junkers (Flugzeugbauer), aber dafür kann ich nichts. Kann man nicht auch vergeben? Das ist geschehen, was kann ich daran ändern? Ja, vergessen ist scheisse! Aber ewig anklagen auch. Und darauf achten das sowas nicht wieder passiert. Und das geht schneller als man denkt. Da kommt dann aber kein Schnauzbärtiger Österreicher, das siht dann anders aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, wir Deutschen sind da immer die Arschlöcher, IMMER. Deswegen müssen wir auch JEDEM vor Scham in den Arsch<br />
kriechen! Nur, wieviele Millionen Indianer wurden denn ermordet? Das war doch auch ein ziemlich erfolgreicher Genozid.<br />
Von 200 auf 2 Millionen Geschrumpft, da hätte Hitler lange dran gearbeitet. Klar, das ging über 300 Jahre, aber wenn man sich beispielsweise die Schlacht von woundet knee anschaut, naja, da brauchen sich die Amis nicht besser zu fühlen. Ich will weder die Amerikaner anklagen, noch die Taten der Deutschen verharmlosen. War beides scheisse. Aber ich wehre mich dagegen, immer mit diesem &#8216;wir sind die bösen Monster&#8217; Gesicht rumrennen zu müssen. Ich war nicht dabei, mein Vater auch nicht. Mein Grossvater war ein wichtiger Angestellter bei Junkers (Flugzeugbauer), aber dafür kann ich nichts. Kann man nicht auch vergeben? Das ist geschehen, was kann ich daran ändern? Ja, vergessen ist scheisse! Aber ewig anklagen auch. Und darauf achten das sowas nicht wieder passiert. Und das geht schneller als man denkt. Da kommt dann aber kein Schnauzbärtiger Österreicher, das siht dann anders aus.</p>
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