Du suchst Halt – und findest ihn nicht.
Tief in dir drin das schreiende Kind.
Wechselt zwischen Wut und Schmerz.
Angenommen Sein. Geborgen Sein. Jemand, der aushält.
Tränen, die nicht enden wollten, ließe man sie zu.
Schmerzen, die unerträglich scheinen, weshalb man sie bei Seite schiebt.
Wenn ich eine Antwort wüsste. Kann selbst nur mit dir weinen.
Wenn ich einen Gott kennen würde, der mir selbst verlässlich schiene.
Würde ich ihn dir nennen.
Meine eigene Hoffnung ist Glut, die nicht ersticken will.
Wehrt sich gegen den Zynismus und die Kälte in mir selbst.
Wo sind wir nur hingekommen, dass solches nicht mehr mitteilbar scheint. Wo sind wie gelandet, dass unsere Welt kaum noch echte Nähe kennt.
Ich wünsch dir von Herzen das Beste. Wirklich das Beste.
Und dass du mehr als Hoffnung findest. Dass du ankommen kannst wo dich etwas einhüllt und schützt um Ruhe zu finden und zugleich stärkt um dem Sturm da draussen die Stirn zu bieten.
3 Kommentare bisher
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“Tief in dir drin das schreiende Kind”? WTF?
Kommentar von hm am 23.05.2008 um 15:54dein bisher schönstes gedicht.
cool. keep on rocking
matze
Kommentar von matthias am 06.12.2008 um 06:06hi daniel,
du blogst gar nicht mehr so viel, lieg ich da richtig?
grüsse ausm neuen jahr
matthias
Kommentar von matthias am 02.01.2009 um 20:42Einen Kommentar hinterlassen