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	<description>auf der suche nach meinem gott</description>
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		<title>Herr Bohlen und die Raubkopierer</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 08:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wirklich erstaunt, was Dieter Bohlen in einem &#8220;Interview&#8221; bei Johannes B. Kerner von sich gegeben hat. Beide gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingen der deutschen Medienlandschaft .. aber hier sagt Herr Bohlen (vor allem ab 1:35) erstaunlich intelligente Sätze &#8211; genau darum geht es: Vielen Dank an Dirk Hillbrecht für den Hinweis in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wirklich erstaunt, was Dieter Bohlen in einem &#8220;Interview&#8221; bei Johannes B. Kerner von sich gegeben hat. Beide gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingen der deutschen Medienlandschaft .. aber hier sagt Herr Bohlen (vor allem ab 1:35) erstaunlich intelligente Sätze &#8211; genau darum geht es:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qpUESyh1L9I&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qpUESyh1L9I&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Vielen Dank an <a href="http://blog.hillbrecht.de">Dirk Hillbrecht</a> für den Hinweis in <a href="http://blog.hillbrecht.de/2009/07/18/dieter-bohlen-uber-musikkopien-aus-dem-internet/">diesem Artikel</a>.</p>
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		<title>Bürgerrechte vs. Überwachung</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2009/07/15/burgerrechte-vs-uberwachung/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 12:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Kampagnenseite &#8220;Bürgerrechte wählen &#8211; Überwachung abwählen&#8221; gibt es viele nette Grafiken und Banner zum Thema. Leider sind fast alle dort grafisch aufgegriffenen Themen bereits umgesetzt oder im Kommen &#8230; mehr hier!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="http://www.buergerrechte-waehlen.de">Kampagnenseite</a> &#8220;Bürgerrechte wählen &#8211; Überwachung abwählen&#8221; gibt es viele nette Grafiken und Banner zum Thema. Leider sind fast alle dort grafisch aufgegriffenen Themen bereits umgesetzt oder im Kommen &#8230; <a href="http://www.buergerrechte-waehlen.de/index.php?option=com_content&#038;task=blogsection&#038;id=8&#038;Itemid=42">mehr hier</a>!</p>
<img alt="Bundeswehr-Tornados über Globalisierungsgegnern: Eine gute Sicherheitspolitik?" src="http://www.buergerrechte-waehlen.de/images/buergerrechte_waehlen_01_thumb.jpg" title="Bundeswehr-Tornados über Globalisierungsgegnern: Eine gute Sicherheitspolitik?" width="400" height="566" />
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		<title>Mißstände auf weitem Feld</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2009/07/06/misstande-auf-weitem-feld/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kannte Herrn Mißfelder, seines Zeichens Vorsitzender der Jungen Union in Deutschland, bisher nicht wirklich. Was auch keinen wirklichen Mißstand darstellt wie ich nun feststellen durfte. Vorneweg: man kann zur Piratenpartei selbstverständlich stehen wie man möchte. Kritik ist in diesem Zusammenhang natürlich erlaubt und sicher auch geboten. Nur ein klein wenig informieren sollte man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Mi%C3%9Ffelder">Herrn Mißfelder</a>, seines Zeichens Vorsitzender der Jungen Union in Deutschland, bisher nicht wirklich. Was auch keinen wirklichen Mißstand darstellt wie ich nun feststellen durfte.</p>
<p>Vorneweg: man kann zur Piratenpartei selbstverständlich stehen wie man möchte. Kritik ist in diesem Zusammenhang natürlich erlaubt und sicher auch geboten. Nur ein klein wenig informieren sollte man sich bevor der Mund drauf los plappert und erkennbar wird, dass genau dies nicht getan wurde &#8211; nicht einmal im Ansatz.</p>
<p>Gesehen habe ich Herrn Mißfelder in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6AaQMY8LJd8">Bericht aus Berlin</a> in der ARD am 5. Juli 2009. Und er hat sich durch seine Äusserungen, die ich hier komplett zitieren möchte, nicht unbedingt als informierter Mensch gezeigt:</p>
<blockquote><p>Die Piratenpartei ist im Kern eine Witzpartei, denn sie hat gar kein inhaltliches Programm, sondern sie fordert populäre Dinge, die bedeuten dass in Zukunft das Internet einfach nur im Chaos sein soll und dass keinerlei Geschäftsmodell mehr überleben kann. Und insofern ist das keine Zukunft.</p>
<p><span class="source">Philipp Mißfelder im Bericht aus Berlin am 5. Juli 2009</span></p>
</blockquote>
<p>Wie passiert sowas? Standen womöglich Herr Steuber für die Rhetorik und Herr Söder für den Inhalt Pate? Ich will kaum etwas erwidern, dürfte es doch für jeden vernunftbegabten Menschen ersichtlich sein, dass hier eine Verkettung unglücklicher Aussagen stattgefunden hat, die man ohne inneren Konflikt sofort als &#8220;unterirdisch dumm&#8221; (frei nach Herrn Wiefelspütz) bezeichnen kann.</p>
<p>Natürlich ist die Piratenpartei ernstzunehmen. Das zeigt vor allem die zunehmende <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Pressespiegel">Wahrnehmung in den Medien</a>. Natürlich besitzt diese Partei auch ein <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm">Programm</a>, welches die Inhalte deutlich macht. Natürlich fordert die Piratenpartei &#8220;populäre Dinge&#8221;. Das hat auch Ministerin von der Leyen getan &#8211; auf eine pervertierte Art, gegen eine <a href="http://zeichnemit.de/informationen.php">breite Front von Experten</a> zum Thema, allen voran der <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/bundestag_filter-gutachten.pdf">Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags</a>. <a href="http://blog.odem.org/2009/05/quellenanalyse.html">Gute Argumente gegen ihren Populismus</a> gab es sehr viele, geholfen hat es leider nicht viel.</p>
<p>Nun bleibt noch die Behauptung mit dem Chaos und Geschäftsmodell. Die ist so abenteuerlich, dass ich sie Herrn Mißfelder von ganzem Herzen gönne. Nicht zuletzt sie zeigt deutlich, wie informiert der gute Mann ist. Aber was erwarte ich auch, von einem Vorsitzenden der Jungen Union mit meinem Jahrgang. Man darf mit 30 ruhig noch ein wenig auf den Putz hauen und dem emanzipatorischen Drang der Pubertät nachgeben &#8211; sprich: über die Stränge schlagen. Es sei ihm verziehen. Wer solchen Blödsinn von sich gibt, hat ganz andere Probleme als politische Auseinandersetzungen zu führen.</p>
<p>Falls sich jemand ein wenig entspannter mit der Piratenpartei beschäftigen möchte, empfehle ich übrigens <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vbOHtUeTV4o">einen Bericht des Heute Journals</a>. Dieser war ein wenig nachsichtiger als die offensichtlich tendenziöse Bericherstattung der ARD.</p>
<p>Herrn Mißfelder kann ich nur sagen: So ist das keine Zukunft.</p>
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		<title>Geh&#8217; auf keinen Fall wählen!</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2009/06/10/geh-auf-keinen-fall-wahlen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 11:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir gefiel die Kampagne &#8230; Und hier eine Fortsetzung &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefiel die Kampagne &#8230;</p>
<p><object width="420" height="255"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0vtHwWReGU0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/0vtHwWReGU0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="255"></embed></object></p>
<p>Und hier eine Fortsetzung &#8230;</p>
<p><object width="420" height="255"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fX40RsSLwF4&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fX40RsSLwF4&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="420" height="255"></embed></object></p>
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		<title>Unerträglich</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2009/05/19/unertraglich/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 11:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal bin selbst ich noch erschrocken. Und ich tendiere dann zu Sarkasmus, weil ich ob der geballten Dummheit nicht mehr wirklich weiter weiß. Das Thema ist heiss, denn der Wahlkampf droht. Viele Politiker der etablierten &#8220;Volksparteien&#8221; scheinen dann in einen Modus zu schalten, der wenig Nachdenken zulässt. Kein anderes Modell hält meinen Erklärungsversuchen stand. Leider. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal bin selbst ich noch erschrocken. Und ich tendiere dann zu Sarkasmus, weil ich ob der geballten Dummheit nicht mehr wirklich weiter weiß. Das Thema ist heiss, denn der Wahlkampf droht. Viele Politiker der etablierten &#8220;Volksparteien&#8221; scheinen dann in einen Modus zu schalten, der wenig Nachdenken zulässt. Kein anderes Modell hält meinen Erklärungsversuchen stand. Leider.</p>
<p>Worum geht es denn nun eigentlich? Die &#8220;Deutsche Kinderhilfe&#8221; hat eine <a href="http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/mehrheit-befuerwortet-sperrung-kinderpornografischer-seiten/">&#8220;Studie&#8221;</a> durchführen lassen, die vor allem deutlich macht, dass Aufklärung notwendig ist. Aufklärung über technische Details der &#8211; aktuell geplanten &#8211; &#8220;Sperrung&#8221; von Kinderpornoseiten. Abgesehen davon, dass man nun auch über suggestive Fragen, Kinderlobbyisten, die keine sind, konservativen Beissreflex bei bestimmten Themen und ähnlich ermüdende Dinge referieren könnte.</p>
<p>Aufmerksam wurde ich selbst durch einen <a href="http://www.heise.de/newsticker/Umfrage-92-Prozent-fuer-Internetsperren-gegen-Kinderpornographie--/meldung/138074">Artikel bei Heise</a>. Dort wurde mir klar, dass ich &#8211; laut Georg Ehrmann &#8211; ein Internetliebhaber bin, ein Blogger, im Grunde also eine Minderheit. Denn auch ich habe die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition</a> gegen die &#8220;Indizierung und Sperrung von Internetseiten&#8221; unterzeichnet. Wie über 85.000 andere Menschen. Eine Minderheit eben.</p>
<p>Sehr gut auf den Punkt bringt es eine Pressemitteilung der (mir erst seit kurzem bekannten) Piratenpartei, welche man <a href="http://www.piratenpartei.de/node/751">hier nachlesen</a> kann. Zitiert werden muss vor allem folgender Absatz:</p>
<blockquote><p>Der Knackpunkt bei dieser Debatte liegt in den technischen Details. Ich bezweifle, dass die Befragten im Vorfeld über den Unterschied zwischen &#8216;Sperren&#8217; und &#8216;Löschen&#8217; aufgeklärt wurden, geschweige denn über die Risiken von Netzzensur. Die Befürworter der Netzsperren werden nicht müde, so zu tun, als ginge es um die Frage, ob Kinderpornographie im Netz stehen darf oder nicht. Natürlich will das keiner, der bei klarem Verstand ist, und es ist auch bereits zurecht verboten. Es geht aber darum, dass dieser Kampf mit rechtsstaatlichen Mitteln geführt werden muss, nicht mit denen von Diktaturen wie China.</p>
<p><span class="source">Andres Popp, Kandidat zur Europawahl</span></p></blockquote>
<p>Doch nun zu den Fakten, aus der Sicht einer Minderheit:</p>
<ul>
<li>Kinderpornographie ist verboten und wird verfolgt. Zum Glück.</li>
<li>Mir ist kein Staat bekannt in dem Kinderpornographie legal wäre. Somit stellt es kein Problem dar Kinderpornographie rechtstaatlich zu verfolgen und entsprechende Server im Internet (so diese existieren) abzuschalten und die entsprechenden Betreiber und Verantwortlichen für die Inhalte auf solchen Servern zu verfolgen.</li>
<li>Technisch machen die aktuell geplanten Sperren absolut keinen Sinn. Denn sie sind &#8211; auch für Nicht-Techniker &#8211; sehr einfach zu umgehen. Sie sind mit einem Durchstreichen des Namens im Telefonbuch vergleichbar. Die Rufnummer bleibt bestehen. Und warum sollte man die Rufnummer durchstreichen können, wenn der Anschluss sowieso gekappt werden soll(te)?</li>
<li>Die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet findet (soweit mir das bekannt ist) vor allem in Tauschbörsen-Netzwerken statt. Diese sind von den geplanten Sperren nicht betroffen. Hier wären technische Lösungen weitaus komplexer bis unmöglich.</li>
<li>Was geschaffen werden soll ist eine Infrastruktur um Seiten im Internet sperren (nicht löschen!) zu können. Und das BKA soll tatsächlich allein darüber entscheiden welche Seiten auf dem Index landen? Wollen wir wirklich, dass die Exekutive ohne Kontrolle durch die Judikative in Deutschland Zensur betreiben darf?</li>
</ul>
<p>Ich hoffe wirklich dass deutlich wird um was es hier geht. Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien und ebensowenig ein Befürworter von Kinderpornographie. Derartige Unterstellungen wären dumm. Ich bin allerdings auch kein Freund dämlicher Wahlkampfzeiten, in denen der konservative Beissreflex Populismus betreibt und der linke Mob nicht anders kann als mitzujammern.</p>
<p>Ein wenig mehr Vernunft und Verstand wären hilfreich. Denn die aktuelle Berichterstattung und &#8220;Lösungsversuche&#8221; helfen (leider) keinem einzigen Kind. Und das ist das eigentlich unerträgliche an dieser Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>In (fast) eigener Sache</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2009/03/22/in-fast-eigener-sache/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 13:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn schon von mir nichts kommt, so doch wenigstens von anderen, mir nahe stehenden Personen. Und da ich selten genug Fan bin, möchte ich nun darauf hinweisen, da es eine Ausnahme gibt &#8211; diese hier: Polarlichtmusik &#8230; oder direkt bei MySpace anhören &#8230; viel Freude damit!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn schon von mir nichts kommt, so doch wenigstens von anderen, mir nahe stehenden Personen. Und da ich selten genug Fan bin, möchte ich nun darauf hinweisen, da es eine Ausnahme gibt &#8211; diese hier:</p>
<p><a title="Homepage von Polarlicht" href="http://www.polarlichtmusik.de/">Polarlichtmusik</a> &#8230; oder <a title="Polarlicht auf MySpace" href="http://www.myspace.com/polarlichtmusik">direkt bei MySpace</a> anhören &#8230; viel Freude damit!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Für eine Freundin</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2008/03/17/fuer-eine-freundin/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 19:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Körper, Seele und Geist]]></category>

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		<description><![CDATA[Du suchst Halt &#8211; und findest ihn nicht. Tief in dir drin das schreiende Kind. Wechselt zwischen Wut und Schmerz. Angenommen Sein. Geborgen Sein. Jemand, der aushält. Tränen, die nicht enden wollten, ließe man sie zu. Schmerzen, die unerträglich scheinen, weshalb man sie bei Seite schiebt. Wenn ich eine Antwort wüsste. Kann selbst nur mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du suchst Halt &#8211; und findest ihn nicht.<br />
Tief in dir drin das schreiende Kind.<br />
Wechselt zwischen Wut und Schmerz.<br />
Angenommen Sein. Geborgen Sein. Jemand, der aushält.<br />
Tränen, die nicht enden wollten, ließe man sie zu.<br />
Schmerzen, die unerträglich scheinen, weshalb man sie bei Seite schiebt.</p>
<p>Wenn ich eine Antwort wüsste. Kann selbst nur mit dir weinen.<br />
Wenn ich einen Gott kennen würde, der mir selbst verlässlich schiene.<br />
Würde ich ihn dir nennen.</p>
<p>Meine eigene Hoffnung ist Glut, die nicht ersticken will.<br />
Wehrt sich gegen den Zynismus und die Kälte in mir selbst.</p>
<p>Wo sind wir nur hingekommen, dass solches nicht mehr mitteilbar scheint. Wo sind wie gelandet, dass unsere Welt kaum noch echte Nähe kennt.</p>
<p>Ich wünsch dir von Herzen das Beste. Wirklich das Beste.<br />
Und dass du mehr als Hoffnung findest. Dass du ankommen kannst wo dich etwas einhüllt und schützt um Ruhe zu finden und zugleich stärkt um dem Sturm da draussen die Stirn zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es ist ganz einfach</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/12/03/es-ist-ganz-einfach/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 22:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Körper, Seele und Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern aus einem Stapel alter Zeitschriften eine gezogen und erst später gemerkt, dass es sich um chrismon handelt. Bin darin auf ein Interview bzw. eine Diskussion zwischen zwei sehr interessanten Gesprächspartnern gestossen, die sich zum Themenkomplex &#8220;Kinder, Fernsehen und Computer&#8221; kontrovers stritten. Offensichtlich kompetent, da es sich um einen Hirnforscher (studierte Medizin, Psychologie und Philosophie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern aus einem Stapel alter Zeitschriften eine gezogen und erst später gemerkt, dass es sich um chrismon handelt. Bin darin auf ein Interview bzw. eine Diskussion zwischen zwei sehr interessanten Gesprächspartnern gestossen, die sich zum Themenkomplex &#8220;Kinder, Fernsehen und Computer&#8221; kontrovers stritten. Offensichtlich kompetent, da es sich um einen Hirnforscher (studierte Medizin, Psychologie und Philosophie, Habilitation in Psychiatrie) und einen Kinderarzt (studierte Medizin und Psychologie, Habilitation in Kinderheilkunde) handelte.</p>
<p>Nach einem kurzen Blick auf das Bild zum Interview und den Untertiteln zur Überschrift war mir klar, dass der Ältere die Meinung &#8220;Fernseher abschalten!&#8221; und der Jüngere sicher &#8220;Cool bleiben. Und Vorbild sein.&#8221; vertreten würde.</p>
<p>Doch weit gefehlt. Beeindruckt muss ich gestehen, dass gerade der Kinderarzt Remo Largo eine Klarheit und Deutlichkeit besitzt, die auf den Punkt bringt, was die eigentlichen Probleme in dieser Fragestellung sind. Er beschließt die Diskussion mit den folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Es ist ganz einfach: Ein Kind kann bis zum Jugendalter nicht alleine sein. Es braucht immer den Bezug zu einer vertrauten Person. Anders geht es nicht. Und noch etwas: Kinder werden nicht über Worte sozialisiert, sondern über Vorbilder. Deshalb sollten wir uns nicht immer fragen, wie sich das Kind verhalten muss, sondern wie wir uns verhalten müssen. Was müssen die Eltern, die Lehrer? Wie groß darf eine Klasse sein, damit ein Kind sich binden kann an einen Lehrer? Und wie viel Zeit haben die Eltern für das Kind?<br />
[...]<br />
Der durchschnittliche Vater verbringt mit seinem Kind nur 20 Minuten am Tag, ohne die Mahlzeiten. Und ich denke nicht, dass so ein Vater Vorbild sein kann. Vorbilder fehlen. Deshalb suchen sich Kinder ihre Vorbilder im Fernsehen &#8211; das ist das Problem, das ich mit dem Fernsehen habe. Aber daran sind nicht die Medien schuld. Daran sind wir Erwachsenen schuld.</p>
<p><span class="source">Remo Largo, Psychologe und Kinderarzt</span></p>
</blockquote>
<p>Das vollständige Interview lässt sich <a href="http://www.chrismon.de/396.php">hier nachlesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Washington und der Holocaust</title>
		<link>http://blog.denk-pause.de/2007/11/17/washington-und-der-holocaust/</link>
		<comments>http://blog.denk-pause.de/2007/11/17/washington-und-der-holocaust/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 13:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Washington D.C. ist eine sehr interessante Stadt. Hier findet man neben zahlreichen &#8220;Memorials&#8221; auch viele Museen zu den unterschiedlichsten Themen. Hat man genug Präsidentenstatuen gesehen, ausreichend viel über amerikanische Geschichte, moderne Kunst und den Holocaust aus amerikanischer Sicht erfahren, so bietet die architektonische Vielfalt dieser Stadt immer noch genügend Stoff für Spaziergänge und Staunen. Selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Washington D.C. ist eine sehr interessante Stadt. Hier findet man neben zahlreichen &#8220;Memorials&#8221; auch viele Museen zu den unterschiedlichsten Themen. Hat man genug Präsidentenstatuen gesehen, ausreichend viel über amerikanische Geschichte, moderne Kunst und den Holocaust aus amerikanischer Sicht erfahren, so bietet die architektonische Vielfalt dieser Stadt immer noch genügend Stoff für Spaziergänge und Staunen. Selbst einen Laien wie mich beeindrucken die verschiendenen Stile, die Konsequenz dieser Vielfalt und einfach die Schönheit von Bauten, die deutlich älter wirken als sie sind.</p>
<p>Wie bereits angedeutet, interessierte mich unter anderem die amerikanische Sicht auf den Holocaust. Als Deutscher mit magerem Geschichtswissen wurde mir trotz allem gerade dieses Kapitel unserer Geschichte oft genug als Greuel der Superlative eingeimpft, an dessen Unvergleichbarkeit schon einige Menschen des öffentlichen Lebens gestürzt sind. Übrigens &#8211; erst neulich las ich, dass die erste Autobahn Deutschlands direkt bei mir vorbeiführt: es ist die heutige A5 (damals Frankfurt &#8211; Mannheim &#8211; Heidelberg), meine Haus-und-Hof-Autobahn.</p>
<p>Ich besuchte also das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_Memorial_Museum">Holocaust Memorial Museum</a> und sah mir an, wie der Amerikaner den Holocaust sieht, darstellt und aufarbeitet.</p>
<p>Die Innenarchitektur des Museumgebäudes ist beeindruckend. Die Austellung selbst auch. Ich habe in Deutschland bisher keine solche Ausstellung besucht und finde die Darstellung von der Machtergreifung der Nationalsozialisten, über den Zweiten Weltkrieg und den Genozid selbst bis zum Kriegsende sehr gut umgesetzt. Viele der ausgestellten Materialen kommen natürlich aus Deutschland und viel auch aus polnischen Museumsbeständen.</p>
<p>Nach einem kurzen Einführungsfilm im Aufzug, der einen zur Ausstellung nach oben bringt, steigt man aus und sieht sich mit einer ersten Photografie konfrontiert: einer Nahaufnahme von menschlichen Überresten in einem KZ. Sie liegen unter zwei Eisenbahnschienen begraben und wurden vermutlich bei lebendigem Leib verbrannt. Die Schienen dienten, das Entrinnen zu Verhindern.</p>
<p>Unbehagen macht sich breit, wenn man als Deutscher solch eine Ausstellung betritt, umgeben von Amerikanern, denen man sich nicht zu Erkennen geben möchte. Nach einem kurzen Moment der Reflektion fragt man sich, woher diese Scham kommt &#8211; war man schließlich selbst nicht beteiligt an diesem Verbrechen und war bisher doch auch der Meinung, dass selbst dieser Genozid seine Unvergleichlichkeit einbüsst, angesichts der Vielfalt menschlicher Einfälle, was Völkermorde im Allgemeinen angeht.</p>
<p>Es ist sehr bedrückend wenn man sieht zu was Menschen in der Lage sind. Und neben der &#8220;Geschichte von Daniel&#8221; (einer Ausstellung speziell für Kinder, welche die &#8211; möglicherweise fiktiven &#8211; Tagebucheinträge eines kleinen jüdischen Jungen names Daniel zur Darstellung des Holocaust verwendet) hat mich folgendes Zitat am meisten getroffen.</p>
<blockquote><p>Never shall I forget that night,<br />
the first night in camp,<br />
which has turned my life into one long night,<br />
seven times cursed and seven times sealed.</p>
<p>Never shall I forget that smoke.</p>
<p>Never shall I forget the little faces of the children,<br />
whose bodies I saw turned into wreaths of smoke<br />
beneath a silent blue sky.</p>
<p>Never shall I forget those flames<br />
which consumed my faith forever.</p>
<p>Never shall I forget that nocturnal silence<br />
which deprived me, for all eternity,<br />
of the desire to live.</p>
<p>Never shall I forget those moments<br />
which murdered my God and my soul<br />
and turned my dreams to dust.</p>
<p>Never shall I forget these things,<br />
even if I am condemned to live<br />
as long as God himself.</p>
<p>Never.</p>
<p><span class="source">Elie Wiesel, Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger</span></p>
</blockquote>
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		<title>Ich bin erstaunt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 10:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Man findet bei Spiegel Online durchaus mal einen sehr guten Artikel: Über unseren Staat und seine Hysterie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man findet bei Spiegel Online durchaus mal einen sehr guten Artikel:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,488294,00.html" title="Big Brother im Tiefflug">Über unseren Staat und seine Hysterie.</a></p>
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