In (fast) eigener Sache
Erstellt am 22. März 2009 um 14:12 Uhr von Daniel
Abgelegt unter:
Freunde,
Kunst
Wenn schon von mir nichts kommt, so doch wenigstens von anderen, mir nahe stehenden Personen. Und da ich selten genug Fan bin, möchte ich nun darauf hinweisen, da es eine Ausnahme gibt – diese hier:
Polarlichtmusik … oder direkt bei MySpace anhören … viel Freude damit!
Ohne Worte
Underneath the door
My father was a doctor
who would come home late at night
with a soul so bruised and bleeding
from his unending faithful fight
to keep a hold of kindness
in a world that isn’t kind
to hold out the hope of healing
to his hurting human kind.
Then he’d flee back to his study
to his bookish quiet place
with notes and books and journals
to all in his special space.
And then he’d lock the door from things
that cannot be locked out
and his youngest son would starve for what
he would always do without.
But it was meant to make me who I am
and for all these many years
still the little boy down on his knees
full of hope and full of fear
calling underneath the door:
“This is me, it’s who I am”.
For we love the best by listening
when we try to understand.
Desperate stubby fingers
pushing pictures ‘neath the door
and longing to be listened to
by the man that I adored.
Inside someone who needed me
just as much as I did him
still unable to unlock the door
that stayed closed inside of him.
And it’s strange the way we tend to flee
from what we need the most.
That a father would lock out his son
when his heart would hold him close.
But our wounds are a part of who we are
and there is nothing left to chance
and pain’s the pen that writes the songs
and they call us forth to dance!
© by Michael Card
Das Lied live gespielt kannst du bei Youtube ansehen & anhören.
Lass mich tanzen
Johannes hat mich durch einen Artikel an eine Konferenz erinnert, die mich schon letztes Jahr durch einen Redebeitrag beeindruckt hat in dem Sir Ken Robinson ein Überdenken der bisherigen Ausbildungskonzepte forderte und von einem notwendigen Paradigmenwechsel in der Bildung junger Menschen gesprochen hat.
Der Schwerpunkt seines Vortrags handelt von Kreativität, wie diese durch die vorhandene (schulische und universitäre) Ausbildung leicht im Keim erstickt wird und von der Notwendigkeit einer Ausbildung, die Kreativität als innovative und zukunftssichere Kraft fördert.
Es ist beeindruckend, ihn reden zu hören. Nicht nur sein Humor ist sehr anziehend, sondern auch seine Thesen sind verständlich und gehen tiefer.
Er spricht unter anderem davon, dass unsere Ausbildungssysteme Fehler nicht erlauben und Kinder, die eigentlich als kreative Wesen geboren werden, diese natürliche Kreativität – aus Angst davor Fehler zu machen – verlieren. Die Stigmatisierung des “Irrens” und das Bestrafen von “Fehlern” innerhalb unserer Ausbildungssysteme sorge dafür, dass wir als Erwachsene verlernt haben in einem kreativen Prozess wirklich neue und innovative Dinge zu entwickeln.
Hier kannst du dir den Vortrag anschauen.
Ehrlich und gerecht statt hart und ungerecht
Erstellt am 10. November 2005 um 16:26 Uhr von Daniel
Abgelegt unter:
Kunst,
Medien
Sehr schön. Es gibt 2 Online-Initiativen, die sich der unverschämten und auch menschenverachtenden Anti-Raubkopierer-Kampagne der Filmindustrie “Raubkopierer sind Verbrecher” entgegenstellen und statt Verdummung und Hetze auf Aufklärung und Differenzierung setzen.
Sie informieren beide ausführlich über Rechte und Pflichten in der digitalen Welt, Urheberrecht, Kopierschutz, Privatkopie etc.
Consumers Digital Rights (englisch)
iRights.info (deutsch)
Die Schönheit der Kunst
Erstellt am 9. November 2005 um 00:40 Uhr von Daniel
Abgelegt unter:
Kunst
Hier zwei, wie ich finde, sehr interessante Zitate von Joachim Kaiser. Gefunden in einem Spiegel-Interview mit ihm (Klassik-Kritiker, kannte ihn vorher nicht) und DJ Hell (kenne ich ebensowenig).
Sie müssen auch nicht alles definieren können. Musik ist nicht zum Verstehen da. Wenn Sie die Fähigkeit haben, sie zu hören und zu mögen, wenn Sie also über Ihr Herz, Ihre Seele kommunizieren, dann genügt das schon. Sie müssen doch verdammt noch mal nichts von Schönheit verstehen, wenn Sie sich in ein hübsches Mädchen verlieben.
Es gibt viele Leute, die relativ intelligent reden können, einen dabei aber zu Tode langweilen. Ich glaube – schlagen Sie mich dafür nicht! – dass das Halten eines Vortrags eine erotische Sache ist. Sie müssen den Gegenstand, den Sie behandeln, in irgendeiner Form lieben und Sie müssen ihr Publikum so weit verstehen, dass Sie merken: Ah, es wird zu schwierig. Jetzt mache ich mal einen Scherz. Und wenn ich merke, dass ich die Leute mit meinen Scherzen nerve, dann erkläre ich ihnen eine Hammerklaviersonate, bis sie graue Haare bekommen!
Zwei Zitate, die den jeweiligen Punkt sehr treffend beschreiben.
Hier das ganze Interview.